Ordentlich entsorgen bringt Geld und schont die Umwelt

Gegenwärtig haben viele Menschen mehr Zeit denn je. Oft wird sie – zumindest von Privatpersonen und Kleinunternehmen – dafür genutzt, sich nicht mehr benötigter Produkte zu entledigen oder sogar ganze Haushalte aufzulösen. Wer richtig und konsequent entsorgt, kann sogar Geld dafür bekommen und schont die Umwelt.

„Auch wenn nicht alles Richtung Sekundärrohstoffhandel geht, so ist, genau zu trennen, primär wichtig, erklärt Alfred Störchle, Obmann des Sekundärrohstoffhandels in der NÖ Wirtschaftskammer. Das gelte zum Beispiel für Metalle oder Papier ebenso wie für Kunststoffe, Holz und Glas. „Eine genaue Trennung hilft nicht nur uns, sie bringt letztlich auch dem Kunden mehr Erlös, denn wir müssen uns dann nicht mehr darum kümmern. Oft ist ja alles nur in eine Tonne geworfen worden“, so Störchle.

Sekundärrohstoffe wichtiger Teil der Abfallwirtschaft

Obwohl der Sekundärrohstoffhandel als Teil der Abfallwirtschaft zur kritischen Infrastruktur gehört und daher geöffnet hat, ist auch er von der Coronavirus-Krise betroffen. „Uns trifft, dass wir an die Rohstoff-Verbraucher, wie Industrie, Stahlwerke und Giessereien liefern, die in der aktuell schwierigen Lage keine Rohstoffe brauchen“, betont der Wirtschaftskammer-Obmann.

Ob nach der Krise Rohstoffe und damit der Sekundärrohstoffhandel wieder an Bedeutung gewinnen werden, sei noch nicht ganz klar. „Die Krise zeigt aber, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit unserer Umwelt und den Ressourcen umzugehen. Das ist quasi unsere Hauptaufgabe“, betont Alfred Störchle mit Verweis auf die Umweltbilanz. „Alle Sekundärrohstoffe, die wir wieder in den Kreislauf bringen, schonen die Umwelt und das Klima. Beispielsweise erspart jede Tonne eingesetzter Stahlschrott im Stahlwerk etwa 1,6 Tonnen CO2, eine Tonne Sekundäraluminium erspart 7,5 Tonnen CO2“.

(Quelle: NÖ Wirtschaftspressedienst, jm)

Weitere Infos:

http://wko.at/noe/maschinenhandel

www.stoerchle.at

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