Österreicher Roman Stiftner ist neuer Präsident des European Shippers’ Council

Roman Stiftner, Geschäftsführer der Fachverbände Bergbau-Stahl und NE-Metalle in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), ist neuer Präsident des European Shippers’ Council (ESC). Er übernimmt das Amt zu einem Zeitpunkt, wo Lieferketten weltweit gestört sind und Geschäftsmodelle unter Druck stehen. Grund dafür sind geopolitische Entwicklungen, ein Mangel an Fachkräften, Rohstoffen und Komponenten sowie steigende Preise: „Die Lieferketten müssen transparenter werden. Nur so können wir sie stabiler und widerstandsfähiger gegen Verwerfungen des Marktes machen“, sagt Stiftner, der außerdem Präsident der Bundesvereinigung Logistik (BVL) ist und seit 2015 Vorstandsmitglied des ESC war.

Andreas Mörk, Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der WKÖ, betont die Bedeutung der Arbeit des ESC: „Für die gesamte Industrie ist es entscheidend, mit allen Stakeholdern auf nationaler und auch EU-Ebene zusammenzuarbeiten, um die wichtigen Programme wie “Fit for 55” und das Mobilitätspaket zum Erfolg zu führen.“ Andreas Henckel-Donnersmarck, Obmann des WKÖ-Fachverbandes Bergbau-Stahl, weist auf die Abhängigkeit von funktionierenden Lieferketten hin: „Die nach der Covid-Pandemie gestiegenen Preise für Transportcontainer haben bereits gefährliche Ausmaße erreicht und gefährden die exportorientierte österreichische und europäische Industrie. Die Zusammenarbeit mit dem ESC war bereits bisher exzellent und wird sich mit der österreichischen Präsidentschaft zugunsten unserer Industrie weiter verstärken.“

„Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig Transport und Logistik sind. Produktionsstraßen kommen zum Stillstand, wenn ein winziger Chip fehlt. Und wir alle sind die Leidtragenden, wenn medizinische Güter nicht an ihren Bestimmungsort gelangen können. Verlader sind der Anfang und das Ende aller Lieferketten und müssen sich daher mit allen Aspekten von Handel und Transport befassen. Lieferketten müssen daher so organisiert werden, dass sie für Wirtschaft und Gesellschaft bestmöglich funktionieren und klimafreundlich umgesetzt werden“, erläutert Stiftner seine Ziele abschließend.

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