Neue BMW-Europa-Zentrale in Salzburg

Eine gigantische Krise wie die durch CoV ist für viele Unternehmen auch eine Zeit der Investitionen. BMW hat in Salzburg-Maxglan seine Österreich-Zentrale um 28 Millionen Euro ausgebaut. Von Salzburg aus betreuen nun 450 Mitarbeiter auch die Märkte in Zentral- und Südosteuropa.

Dass sich auch bei BMW künftig Vieles um das Thema Elektrizität drehen wird, das verrät schon der Blick auf das Dach des neuen Firmenkomplexes. Hier sind Photovoltaik-Elemente montiert soweit das Augen reicht. Dazu kommen noch Flächen auf der Front der riesigen Garage, die auch neu gebaut wurde.

Trainingszentrum für große Teile Europas.
Auf 14.000 Quadratmetern werden künftig nicht nur die Märkte in zwölf europäischen Ländern bearbeitet. Hier liegt auch das neue Trainingszentrum für BMW-Mitarbeiter aus ganz Europa. Die Entscheidung, ausgerechnet Salzburg diese zentrale Rolle im Konzern zuzusprechen, hat für den Chef Neil Fiorentinos geographische und traditionelle Gründe.

Erholung der ganzen Wirtschaft erst 2023?
BMW betreut seit mittlerweile 40 Jahren sein Österreich-Geschäft von Salzburg aus, sagt der 52-jährige Südafrikaner. Und von hier sei auch der Zugang zu allen europäischen Märkten optimal. Österreich und Salzburg würden geographisch einfach perfekt liegen.

Auf die CoV-Krise angesprochen reagiert Fiorentinos vorsichtig. An eine schnelle Erholung der Automobil-Industrie glaubt er nicht. Frühestens in zwei bis drei Jahren könne man vielleicht wieder von neuer Normalität reden, sagt der Manager.

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