Klimawandel und Artensterben kennen keine Gnadenfrist

Die Natur- und Meeresschutzorganisation MareMundi hat sich mit einer offenen Bitte an die österreichsiche Bundesregierung gewandt: Wie wir mit einem ökologischen Nutzen aus der Covid-Krise hervorgehen können.“

„Versuchen Sie bitte für uns alle und unsere Nachkommen den Neustart nach dem Corona Lockdown mit einer ökologischen, ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Wende zu verknüpfen. So traurig es auch für viele aktiv oder auch passiv Betroffene ist, Millionen Opfer von Pandemien hat es in der Geschichte oft gegeben. Menschenverursachte weltweite Aussterbewellen und Klimawandel sind hingegen eine absolute Novität“, schreibt Dr. Robert Hofrichter.

Wien/Salzburg (OTS) – In einem offenen Brief bittet der Meeresbiologe und Präsident der Natur- und Meeresschutzorganisation MareMundi Dr. Robert Hofrichter die Österreichische Bundesregierung: Versuchen Sie bitte für uns alle und unsere Nachkommen den Neustart nach dem Corona Lockdown mit einer ökologischen, ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Wende zu verknüpfen. So traurig es auch für viele aktiv oder auch passiv Betroffene ist, Millionen Opfer von Pandemien hat es in der Geschichte oft gegeben. Menschenverursachte weltweite Aussterbewellen und Klimawandel sind hingegen eine absolute Novität.

Basis für diese dem Brief zugrunde liegenden Erkenntnisse ist unter anderem die Arbeit am dem Buch Das Mittelmeer. MareMundi hat mit über 50 Wissenschaftlern verschiedenster Disziplinen an diesem bisher umfangreichsten und aktuellsten Werk zum Europäischen Mittelmeer gearbeitet, welches demnächst erscheinen wird. Dieses umfassende Standardwerkwidmet sich auf hunderten Seiten ausführlich den wichtigsten Umweltthemen – denn die allermeisten Probleme des Mittelmeeres sind, wie auch die aktuelle Pandemie, Folgen einer globalisierten Welt.

Rückfragen & Kontakt:

MareMundi Dr. Robert Hofrichter +43 664 73948050 robert.hofrichter@mare-mundi.org

Weitere Infos: www.mare-mundi.org

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