ASFINAG mit Notfallkonzepten für Virusvariante Omikron gerüstet

Vor dem Hintergrund der Prognosen zur Ausbreitung der Virusvariante Omikron hat die ASFINAG als Betreiber kritischer Infrastruktur präventive Betriebskonzepte für den Notfall erarbeitet. Das Ziel ist, auch bei einem Ausfall von Mitarbeitenden in größerem Umfang rund um die Uhr ein funktionstüchtiges Autobahnen- und Schnellstraßennetz zu gewährleisten. Im Fokus stehen dabei insbesondere der Streckenbetrieb und die Verkehrsüberwachung und –steuerung. Ganz speziell gilt dies für die Bereitstellung des Winterdienstes im Hinblick auf die aktuellen Wetterprognosen.

Als zentraler Mobilitätspartner kommt der ASFINAG gerade in Zeiten der Krise eine besondere Verantwortung zu. „Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent auf die Aufrechterhaltung einer jederzeit funktionstüchtigen Autobahn-Infrastruktur für die Menschen und den Wirtschaftsstandort, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. Sämtliche Mitarbeitenden – vom Krisenstab bis zum Streckendienst – sorgen durch größten Einsatz und Zusammenhalt dafür, dass die ASFINAG auch im Falle einer größeren Virusausbreitung innerhalb der Mitarbeitenden in vollem Umfang funktioniert“, sagen die Vorstände Hartwig Hufnagl und Josef Fiala.

Winterdienstflotten in Autobahnmeistereien einsatzbereit.
Die Verfügbarkeit des Autobahnnetzes gerade bei winterlichen Bedingungen ist eine der zentralen Aufgaben der 42 ASFINAG Autobahnmeistereien. Im Winterdienst sind Ausfälle von Mitarbeitenden besonders herausfordernd, da die Dienstpläne zur Besetzung der Fahrzeuge für den Einsatzfall aufrecht bleiben müssen. Sollte es künftig zu Personalengpässen an einzelnen Betreuungsabschnitten kommen, werden diese wenn nötig durch standort- und regionsübergreifende Einsätze kompensiert. Bei Bedarf können an einzelnen Standorten auch ASFINAG Traffic Manager als Lenker tätig werden und unterstützen. Das bedeutet, dass bereits beim Recruiting der vergangenen Monate darauf geachtet wurde, dass Mitarbeitende, die eigentlich nicht im Streckendienst arbeiten, auch über eine gültige Lkw-Lenkerberechtigung verfügen. Sollte es zu personellen Engpässen im Winterdienst kommen, kann die ASFINAG auch auf diese Mitarbeitenden zurückgreifen.

Den Verkehr 24 Stunden im Blick.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den österreichweit neun Verkehrsmanagement-Zentralen sind 24 Stunden, sieben Tage die Woche im Einsatz. Sie überwachen mehr als 2.200 Kilometer Strecken, 166 Tunnel und steuern die Verkehrsströme. Mögliche Ausfälle von einzelnen sogenannten Operatoren werden durch Ersatzmaßnahmen in den Dienstplänen kompensiert. Notkonzepte sehen weiters den Einsatz von befähigten Mitarbeitenden aus den Reihen der ASFINAG-Betriebstechniker vor, die Schaffung von Alleinarbeitsplätzen oder bis hin zur Einrichtung von Schlafmöglichkeiten. In den Verkehrsmanagementzentralen gelten zudem strikte Zutrittskontrollen, um die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen.

Bereits seit Ausbruch der Pandemie konnte die ASFINAG in sämtlichen sensiblen Bereichen, etwa im Winterdienst, negative Folgen für die Verkehrsteilnehmer verhindern: durch jeweils maßgeschneiderte Krisen-Betriebskonzepte und strengste Hygienestandards.

Rückfragen & Kontakt:
AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AG
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ und Burgenland
Mobil: +43 664-60108 17825
alexandra.vucsina-valla@asfinag.at
www.asfinag.at

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